August 1, 2024

Samantha Müller beginnt ihre Ausbildung zur Verkäuferin im "LebensMittelpunkt"

Samantha Müller ist sehr, sehr glücklich und auch stolz auf das, was sie geleistet hat: Am 1. August hat die 27-jährige Ladbergerin eine Ausbildung zur Verkäuferin in unserem Leedener Lebensmittelmarkt, dem „LebensMittelpunkt“, begonnen. Damit wechselt sie ihren Status und wird Mitarbeiterin. Für sie geht ein Traum in Erfüllung, und sie ist sich sicher, diese neue Herausforderung zu bewältigen. Samanthas ganz persönliche Erfolgsgeschichte begann vor acht Jahren, als sie als junge Teilnehmerin zu uns, in den Berufsbildungsbereich Ladbergen, kam.

Da hatte sie die Schule in der Widum mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in Lengerich absolviert und probierte sich in unserem „QuBuS“ (Qualifizierung, Bildung und Service) aus. Die Angebote dort sind vielfältig und gehen dank mehrerer Praktika innerhalb und außerhalb unserer Einrichtung noch weit darüber hinaus. So ein Praktikum, im „LebensMittelpunkt“, nahm Samantha 2018 gerne an – und blieb. In den nächsten sechs Jahren erlernte sie in Leeden nach und nach die Tätigkeiten des Dienstleistungsangebotes, machte bald die Kasse ebenso wie die Kontrolle der Mindesthaltbarkeitsdaten. Im Fahrdienst, also der Belieferung unserer Wohneinrichtungen, war sie dank vorhandenem Führerschein unterwegs und bekam schnell Spaß daran, mit Kund:innen umzugehen und sie gut zu beraten.

Hinzu kamen gezielte Förderangebote wie ein Projekt „Bestückung der Obst- und Gemüsetheke“ oder zahlreiche Lerneinheiten zu Themen wie Hygiene oder Arbeitssicherheit. All das befähigt Samantha heute zu einer Ausbildung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, was auch für unseren „LebensMittelpunkt“ eine Premiere sei, wie Bereichsleiter Björn Hippel betont. Er ist als Ausbilder bei der IHK eingetragen und wird Samantha durch die zweijährige Lehre begleiten. Denn nun kommen das Berufskolleg in Ibbenbüren und damit Themen wie Warenwirtschaft, Preiszusammensetzung oder Werbemaßnahmen und natürlich die Palette der Schulfächer hinzu.

Samantha ist nun Arbeitnehmerin, bekommt Ladenschlüssel und Stempelchip, beginnt ihre Frühschicht um 6.45 Uhr, hat 39 Wochenstunden zu leisten und noch einige Dinge mehr. Darüber hat das Team gesprochen. Weitere Hilfe bekommt sie vom Integrationsfachdienst des LWL-Inklusionsamtes Arbeit, weil sie in das Budget für Ausbildung wechselt. Am ersten Schultag im Ibbenbürener Berufskolleg will sie unsere Mitarbeiterin Malin Mohrmann von Fachdienst Berufliche Inklusion (FBI) begleiten. Der FBI hatte auch den Ausbildungsplatz ausgeschrieben und ihren Weg bis heute organisatorisch begleitet.

Auch Phil Olding hat am 1. August seine Ausbildung zum Industriekaufmann bei uns begonnen. Der 20-jährige Osnabrücker fand seinen Ausbildungsplatz über die Agentur für Arbeit. Durch Bekannte unter unseren Beschäftigten waren ihm die Ledder Werkstätten nicht fremd. Im Mai hatte der Osnabrücker ein einwöchiges Praktikum absolviert und war vom sozialen Charakter unserer Einrichtung begeistert.

Start für Phil ist das Lager, bevor er in zwei Monaten in die Arbeitsvorbereitung wechselt. Unser Foto zeigt ihn mit der Ausbildungsbeauftragten Claudia Dillmann.

Vielen Dank für ihre Anfrage. 

Wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen für ein Beratungsgespräch.

Viele Grüße,
Ihr Team der Ledder Werkstätten

Tag der offenen Tür am 27. SEptember

Unser Berufsbildungsbereich lädt ein

Unser Berufsbildungsbereich in Ladbergen (Ruthemeiers Esch 2) lädt am Freitag, 27. September, von 9 bis 17 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Wir stellen Berufliche Bildung, unsere Bildungskonzepte und Arbeitsbegleitende Angebote vor. Der Fachdienst Berufliche Inklusion (FBI) informiert über die Angebote zu Übergängen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Auch für Informationen zum Aufnahmeverfahren stehen unsere Fachleute zur Verfügung. 

Hinweisgeberportal

Das deutsche Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG) ist am 2. Juni 2023 im Bundesgesetzblatt verkündet worden und tritt am 2. Juli 2023 in Kraft. Das Gesetz ermöglicht es hinweisgebenden Personen, sogenannten Whistleblowern, einfacher und ohne Angst vor Repressalien auf Rechts- und Regelverstöße in Unternehmen und Behörden aufmerksam zu machen. Unternehmen ab 250 Mitarbeiter:innen müssen bis zum 2. Juli 2023 die Anforderungen aus dem Hinweisgeberschutzgesetz umsetzen und eine Meldestelle einrichten.

Weitere Informationen zum Hinweisgeberschutzgesetz

Hier finden Sie unser Meldeportal

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