April 4, 2025

Girl´s and Boy´s Day: Zehn junge Leute erleben bei uns einen spannenden Tag

Den „Girls´ Day“ gibt es schon seit 2001. Er möchte Mädchen im Rahmen eines Aktionstages einen Einblick in typische „Männerberufe“ in Handwerk und Industrie bieten, wo Frauen bis heute unterrepräsentiert sind. 2011 kam der „Boys´ Day“ hinzu, um Jungen im Gegenzug die Chance zu geben, in Berufsbilder etwa im sozialen Bereich zu schnuppern. Der Tag ist eine Initiative verschiedener Ministerien, der Agentur für Arbeit, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände und des Handwerks. Bei uns waren am 3. April zehn Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse zu Gast.

Zwei von ihnen stellt Jonas Schildwächter vor, der das Kardinal-von-Galen-Gymnasium in Mettingen besucht, dort für die Schülerzeitung arbeitet und diesen Tag in unserer Öffentlichkeitsarbeit verbracht hat. Hier ist sein Bericht:

 „Ich habe Spaß dabei, behinderten Menschen zu helfen und von ihnen auch zu lernen“, sagt Silas Hergemöller, der seinen Tag in der Ledder Kleinmontage verbracht hat. Lina Chevalier hat ihren „Girls´ Day“ in der Ledder Textilabteilung erlebt und erzählt: „Ich finde den Girls´ Day wichtig. Hier kann ich etwas finden, was zu mir im späteren Berufsleben passt. Außerdem kann ich in verschiedene Jobs gucken und für meine Zukunft schauen, was ich machen möchte und was nicht.“

Silas hält den Boys´ Day für sehr sinnvoll. Er sagt: „Man weiß ja nicht, was auf einen zukommt. Ich habe heute schon viel gelernt; gerade der Umgang mit Menschen mit Behinderung macht mir Spaß.“ Ich selbst habe auch am Boys´ Day teilgenommen und war bei Jörg Birgoleit, der zuständig ist für die Öffentlichkeitsarbeit (ÖA). Ich habe viele Eindrücke bekommen, wie ein Journalist arbeitet und wie so ein Arbeitstag abläuft. Nun bin ich mir sicher, dass mir so ein Beruf später viel Spaß bereiten würde.

Auf die Frage an Silas, ob er sich später den Beruf in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung vorstellen kann, antwortet er: „Schwierig zu sagen. Ich bin mir auf jeden Fall sicher, dass ich später mit Menschen arbeiten möchte.“ Lina ist sich auch noch nicht sicher, ob sie sich die Arbeit in einer Werkstatt für später vorstellen kann. Beide finden jedenfalls, dass sie an diesem Tag wichtige Erfahrungen gesammelt haben.

Dem kann ich mich nur anschließen. Man entdeckt vielleicht nicht direkt den passenden Job, aber man sammelt viele Eindrücke und weiß später besser, in welche Richtung man gehen möchte. Wichtig war für uns auch zu lernen, wie man mit Menschen mit Behinderung gut umgeht und vielleicht auch zu erkennen, wo man Stärken oder auch Schwächen hat. Man lernt von den Profis, ob in der Textilabteilung oder in der ÖA.“

Ihren Aktionstag haben bei uns verbracht: Lina Chevalier (Textilabteilung Ledde), Juliane Dieckmann (Betriebsstätte Riesenbeck), Paul Greiwe (Berufsbildungsbereich Ladbergen), Silas Hergemöller (Kleinmontage Ledde), Emma Löbke (BST Riesenbeck), Felix Middendorf (BST Kipp in Lengerich), Umut Nagis (Famano-Café Lengerich), Justus Robbe (BST Dierkes Ibbenbüren), Vincent Schäfers (BST Maybachstraße Ibbenbüren) und Jonas Schildwächter (Öffentlichkeitsarbeit Ledde).

Vielen Dank für ihre Anfrage. 

Wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen für ein Beratungsgespräch.

Viele Grüße,
Ihr Team der Ledder Werkstätten

Tag der offenen Tür am 27. SEptember

Unser Berufsbildungsbereich lädt ein

Unser Berufsbildungsbereich in Ladbergen (Ruthemeiers Esch 2) lädt am Freitag, 27. September, von 9 bis 17 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Wir stellen Berufliche Bildung, unsere Bildungskonzepte und Arbeitsbegleitende Angebote vor. Der Fachdienst Berufliche Inklusion (FBI) informiert über die Angebote zu Übergängen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Auch für Informationen zum Aufnahmeverfahren stehen unsere Fachleute zur Verfügung. 

Hinweisgeberportal

Das deutsche Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG) ist am 2. Juni 2023 im Bundesgesetzblatt verkündet worden und tritt am 2. Juli 2023 in Kraft. Das Gesetz ermöglicht es hinweisgebenden Personen, sogenannten Whistleblowern, einfacher und ohne Angst vor Repressalien auf Rechts- und Regelverstöße in Unternehmen und Behörden aufmerksam zu machen. Unternehmen ab 250 Mitarbeiter:innen müssen bis zum 2. Juli 2023 die Anforderungen aus dem Hinweisgeberschutzgesetz umsetzen und eine Meldestelle einrichten.

Weitere Informationen zum Hinweisgeberschutzgesetz

Hier finden Sie unser Meldeportal

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